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Seniorenkreis

 

Sommerausflug mit Pferden

Der Seniorenkreis der Evangelischen Kirche Frauenzimmern war unterwegs im Schwäbischen Wald. Silke Bödinger und Sonja Reichle hatten eine Erlebnisfahrt mit Planwagen geplant, die bei schönstem Sommerwetter vergnügt vonstatten ging. Den Ausflug hatten sie gut organisiert, so dass alles reibungslos vonstatten gehen konnte. Die Fahrt ging nach Althütte-Waldenweiler. Sie  gefiel allen schon einmal als Busfahrt dorthin vorbei am Ebnisee. Der große Reisebus war bis auf den letzten Platz besetzt nicht nur mit Frauenzimmerern, sondern auch mit Güglingern und Eibensbachern. Schon während der Fahrt wurden fröhlich auf das Rentnerleben umgedichtete Lieder nach bekannten Melodien gesungen.

Beim Kutscherhof Haas angekommen, begaben sich die Ausflügler in die Stallungen, wo der Chef des Hauses Interessantes über seine Pferde erzählte. Es sind Kaltblütler, also Arbeitspferde. Die spezielle Rasse der schwarzen Pinzgauer imponierte allen. Stuten und Walache standen friedlich nebeneinander, während der Hengst etwas weiter entfernt untergebracht ist. Herr Haas klärte sein Publikum auf, dass die Tiere das Ziehen schwerer Wagen gewohnt sind und die tägliche Bewegung dringend brauchten. Falsch verstandener Tierschutz meint oft, das sei Quälerei. Doch es ist umgekehrt, die Tiere freuen sich auf Ausfahrten. Das konnten alle nach einem sehr guten Mittagessen miterleben, denn hin und wieder ging es sogar im Galopp durch den kühlen grünen Wald. Es waren auf kleinen Wiesen Orchideen zu sehen: Das kleine Knabenkraut hatte beste Blühzeit. Drei Planwagen rollten mit vergnügten Insassen bei Gesängen und Getränken durch die Natur. An manchen Stellen gab es eine wunderschöne Aussicht bis Ludwigsburg und Stuttgart. An einem schönen Platz wurde ausgestiegen. Es gab Kaffee und Hefekranz. Und vor allem konnten die Tiere noch einmal begrüßt und bewundert werden. Es fuhren ein Dreigespann mit Stuten und einem Wallach, ein Zweigespann mit Hengst und Wallach und schließlich noch zwei Schimmel.

Zuckerfüttern war verboten! Wie dem Menschen bekommen auch den Pferden die Zuckerstücke nicht. Im Kutscherhof Haas werden Kräuter und Hafer gefüttert, selbst Gelberüben und Äpfel gehören nicht zur täglichen Ernährung. Die Kaltblütler vom Kutscherhof werden sehr gepflegt aber nicht dauernd gestriegelt. Es müsse umgekehrt sein - so die Meinung des Liebhabers seiner Pinzgauer Pferde: länger in Bewegung. Die gut erzogenen Tiere gehorchen ihm und seiner Frau aufs Wort. Beeindruckt von dieser Tierhaltung und erfrischt vom grünen Schwäbischen Walt ging es zufrieden auf die Heimfahrt. Alle dankten den Organisatorinnen.                                                                                                    Irmhild Günther

 

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